Wasserversorgung

Wasser - nicht nur zum waschen da.
Neben der Energieversorgung, die gerade in mitteleuropäischen Regionen zu einem immer größeren Problem der Bezahlung und Erlangung derselben wird, spielt global selbstverständlich das Thema Wasserversorgung eine ganz entscheidende Rolle. Schon heute hört man von Rentnern auf Mallorca, bzw. anderen Mittelmeerinseln des spanischen Sprachraums, dass sie ihr Dasein wegen des extrem hohen Wassermangels in diesen Regionen mehr schlecht als recht fristen müssen. Ein noch erheblich größeres Problem stellt die Wasserversorgung selbstverständlich in der 3.-Welt-Region Schwarzafrikas und ähnlichen 3.-Welt-Regionen dar. Dort ist Wasser nahezu ein echter Luxusartikel und die Wasserknappheit stellt für einen Teil der Bevölkerung in diesen Gegenden eine lebensbedrohende Gefahr da.

Wasserversorgung: Wasser ist ein teurer Rohstoff

Am besten wäre die Wasserversorgung in schwarzafrikanischen Regionen wohl mit Entwicklungshilfe, Anleitung zur Gewinnung von Quellen, Lernen des Umgangs mit diesem überlebenswichtigen Rohstoff, zu bewältigen.
Inwieweit sind nun mitteleuropäische Regionen von Wasserknappheit betroffen?  Der Eine oder Andere wird bereits bei Urlauben in südeuropäischen Ländern bemerkt haben, dass die Wasserversorgung dort keinesfalls selbstverständlich ist, bzw. dass Wasser im Supermarkt als Trinkwasser und zum Kochen gekauft werden muss, da das Wasser aus der Leitung als ungenießbar oder gar schädlich für den Menschen gilt. Machen wir uns nun zu wenig Sorgen um die Wasserversorgung? Sind wir zu leichtfertig im Umgang mit Wasser? Sicher kann man sich diese Frage stellen. Gerade wenn man sieht, wie oft viele Leute, ihr liebstes Kind, das vor dem Haus parkende Auto waschen, kommt einem auch in Deutschland der Gedanke von Verschwendung und Missbrauch dieser Ressource. Muss das Auto denn tatsächlich immer gleichbleibend glänzen, um bei den Nachbarn einen positiven Eindruck zu machen, während die Wohnung im Inneren eher pfui als hui aussieht?

Wasserversorgung: Die Reduzierung des Wasserverbrauchs

Man fühlt sich da sicher manchmal an amerikanische Vorstadt-Verhältnisse erinnert.
Und wie sieht es mit der Körperhygiene aus? Ist tatsächlich 3-maliges Duschen am Tag unbedingt notwendig? Fühlt man sich danach wirklich besser oder schadet eine dermaßen übertrieben Hygiene nicht eher der Haut und damit einem hübschen, strahlenden Teint? Natürlich will Niemand seine Umwelt mehr als nötig mit irgendwelchen Körpergerüchen belästigen, doch kann man hierauf sicher auch durch die richtige Ernährung, und häufigem Wechseln der Klamotten
eingehen. Beim Stichwort Klamottenwechsel muss gesagt werden, dass man natürlich auf einen sparsamen Wasserverbrauch seiner Waschmaschine und bei ähnlichen Haushaltsartikeln achten sollte. Gleiches gilt beim Gang zur Toilette, wo stets die Spartaste betätigt werden sollte, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Im Hinblick auf die beschriebenen Probleme sollte auf einen sparsamen Umgang mit Wasser geachtet werden. Sonst rächt es sich einmal.